Unsere Mitglieder sind der Mittelpunkt unserer Arbeit. Deshalb suchen wir den regelmäßigen Austausch, beraten persönlich, haben für Probleme stets ein offenes Ohr und bieten individuelle Lösungen.

Genossenschaften sind nicht auf Profit ausgerichtet, sondern wollen ihren Mitgliedern beste Wohnbedingungen bieten. Dazu gehören auch Mieten, die nicht mit möglichst großem Gewinn kalkuliert sind, sondern immer angemessen und fair.

Als Mitglied einer Genossenschaft sind Sie nicht allein, sondern mit Ihren Geschäftsanteilen einer von vielen Gesellschaftern. Damit haben Sie u. a. die Möglichkeit der aktiven Mitbestimmung und lebenslanges Wohnrecht.

Eigenbedarf? Nicht bei uns. Jedes unserer Mitglieder genießt lebenslanges Wohnrecht in den eigenen vier Wänden. Und wer irgendwann doch mal umziehen will, hat bei uns gute Chancen, auch seine nächste Wohnung zu finden.

Ihr Besuch hat Besseres verdient als die Klappcouch. Für Freunde oder Verwandte können unsere Mitglieder modern eingerichtete und komplett ausgestattete Gästewohnungen zu günstigen Tarifen buchen.

Wir sind rund um die Uhr für Sie da. Ausgesperrt? Wasserrohrbruch? Stromausfall? Kein Problem: In größeren und kleineren Notfällen können Sie uns zu jeder Tages- und Nachtzeit telefonisch erreichen.

Zankapfel Kinderlärm

Kein Grund zur Mietminderung

VNW / Mit den ersten warmen Tagen zieht das Leben in die Innenhöfe und zahlreicher Wohnanlagen ein. Die Kinder entdecken das Leben im Freien. Fußball spielen, Rutschen, Klettern bestimmen ihren Lebensmittelpunkt. Kinderlärm, für Familien ein Glück, für Kinderlose vielfach ein Ärgernis. Der Vermieter gerät häufig zwischen die Fronten streitender Mieter.

In einer Grundsatzentscheidung hat der BGH klargestellt, dass Kinderlärm von einem Bolzplatz grundsätzlich kein Mangel der Wohnung darstellt. Der Mieter darf die Miete nicht mindern (BGH, Az. VIII ZR 197/14). Die von einem Spielplatz in einer Wohnsiedlung ausgehenden Geräusche spielender Kinder und sich treffender Jugendlicher und Erwachsener sind als sozialadäquat hinzunehmen und rechtfertigen keine Mietminderung, so das AG Frankfurt (Az. 33 C 2368/08-50, 33 C 2368/08. Darauf weist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen hin.

Das gelegentliche Geschrei eines Kleinkindes im Treppenhaus ist sozialadäquat und begründet kein Recht des Nachbarmieters zur Mietminderung, LG München (Az. 31 S 20796/04). Auch 16 Minuten Säuglingsgeschrei aus der Nachbarwohnung berechtigt nicht zur Mietminderung, so das AG Wiesbaden (Az. 92 C 3781/07 (13)). Der Vermietet kann zwar gegenüber seinen Mietern und deren Kindern ein Verbot aussprechen, im Treppenhaus zu spielen, da es kein mitvermieteter Gegenstand ist. Er darf aber kein allgemeines Spielverbot für den Hof des Hauses aussprechen, so das AG Charlottenburg (Az. 14 C 473/92).

VNW Pressesprecher Dr. Peter Hitpaß:

„Auf Grund dieser Urteile sind dem Vermieter meist die Hände gebunden. Wir raten den betroffenen Mietern zum Dialog. Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis können das Zusammenleben spürbar erleichtern. Die Hausordnungen schreiben zu meist Ruhezeiten zwischen 13 und 15 Uhr sowie 22 bis 7 Uhr vor. Unseren Mitgliedsunternehmen ist besonders an einem friedfertigen Zusammenleben ihrer Mieter gelegen.“

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