Unsere Mitglieder sind der Mittelpunkt unserer Arbeit. Deshalb suchen wir den regelmäßigen Austausch, beraten persönlich, haben für Probleme stets ein offenes Ohr und bieten individuelle Lösungen.

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Als Mitglied einer Genossenschaft sind Sie nicht allein, sondern mit Ihren Geschäftsanteilen einer von vielen Gesellschaftern. Damit haben Sie u. a. die Möglichkeit der aktiven Mitbestimmung und lebenslanges Wohnrecht.

Eigenbedarf? Nicht bei uns. Jedes unserer Mitglieder genießt lebenslanges Wohnrecht in den eigenen vier Wänden. Und wer irgendwann doch mal umziehen will, hat bei uns gute Chancen, auch seine nächste Wohnung zu finden.

Ihr Besuch hat Besseres verdient als die Klappcouch. Für Freunde oder Verwandte können unsere Mitglieder modern eingerichtete und komplett ausgestattete Gästewohnungen zu günstigen Tarifen buchen.

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Wohnungswirtschaft: Schleswig-Holstein braucht dringend einen Wohnungsbaugipfel

VNW fordert Bund und Länder auf, für den Wohnungsneubau ein milliardenschweres Konjunkturpaket III zu packen.

Presse-Info

vom 12. Oktober 2015

Schleswig-Holstein rechnet für dieses Jahr mit über 50.000 Flüchtlingen, von denen eine hohe Anzahl bleiben wird. Das vom Land angeschobene kommunale Wohnungsbauprogramm soll Flüchtlingen schnell ein erstes Dach über dem Kopf geben. Eine Notlösung in einer Notsituation. Die Aufgabe nach dem Ankommen ist, das Bleiben zu organisieren. Wir benötigen dringend ganz normalen Wohnraum in Quartieren, die ein nachbarschaftliches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ermöglichen. Funktionierende Nachbarschaften bei den im Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., VNW, organisierten Wohnungsbaugenossenschaften, kommunalen und sozial orientierten Wohnungsgesellschaften, in denen Menschen aus vielen Nationen zusammenleben, zeigen, dass Integration in gemischten Quartieren klappt. Die Verbandsunternehmen sind bereit, sich noch mehr im regulären Wohnungsneubau zu engagieren. Hier ist die Politik gefragt, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen.

VNW-Verbandsdirektor Andreas Breitner:

„Wir stehen vor einer der größten wohnungspolitischen Herausforderungen seit Jahrzehnten. Vor der Flüchtlingswelle hat das Land selbst den Neubaubedarf auf jährlich gut 6.000 Wohnungen veranschlagt. Wir rechnen mit wenigstens 10.000 nur im Geschosswohnungsbau, um einen halbwegs funktionierenden Wohnungsmarkt ohne massive Konkurrenz unter den Wohnungssuchenden zu gewährleisten. Belastbare Zahlen gibt es aber nicht, schon weil der Bund ständig neue Flüchtlingszahlen an die Länder meldet. Es ist an der Zeit, alle wichtigen Akteure an einen Tisch zu holen. Wir brauchen schnell mehr Wohnungsneubau. Noch gibt es dabei zu viele Hürden. Deshalb fordern wir einen Wohnungsbaugipfel in Schleswig-Holstein.“

Nicht nur in Schleswig-Holstein muss dringend gebaut werden. Laut einer aktuellen Studie zum Sozialen Wohnungsbau des Pestel-Instituts müssen bundesweit rund 400.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden – und das in den kommenden fünf Jahren. Die Gründe dafür sind die hohen Flüchtlingszahlen, der starke Zuzug in die Städte und die Zuwanderung aus der EU. Konkret müssten in Deutschland bis 2020 jährlich rund 140.000 Mietwohnungen mehr als in diesem Jahr gebaut werden – davon 80.000 Sozialwohnungen und 60.000 Wohnungseinheiten im bezahlbaren Wohnungsbau.

 

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