Unsere Mitglieder sind der Mittelpunkt unserer Arbeit. Deshalb suchen wir den regelmäßigen Austausch, beraten persönlich, haben für Probleme stets ein offenes Ohr und bieten individuelle Lösungen.

Genossenschaften sind nicht auf Profit ausgerichtet, sondern wollen ihren Mitgliedern beste Wohnbedingungen bieten. Dazu gehören auch Mieten, die nicht mit möglichst großem Gewinn kalkuliert sind, sondern immer angemessen und fair.

Als Mitglied einer Genossenschaft sind Sie nicht allein, sondern mit Ihren Geschäftsanteilen einer von vielen Gesellschaftern. Damit haben Sie u. a. die Möglichkeit der aktiven Mitbestimmung und lebenslanges Wohnrecht.

Eigenbedarf? Nicht bei uns. Jedes unserer Mitglieder genießt lebenslanges Wohnrecht in den eigenen vier Wänden. Und wer irgendwann doch mal umziehen will, hat bei uns gute Chancen, auch seine nächste Wohnung zu finden.

Ihr Besuch hat Besseres verdient als die Klappcouch. Für Freunde oder Verwandte können unsere Mitglieder modern eingerichtete und komplett ausgestattete Gästewohnungen zu günstigen Tarifen buchen.

Wir sind rund um die Uhr für Sie da. Ausgesperrt? Wasserrohrbruch? Stromausfall? Kein Problem: In größeren und kleineren Notfällen können Sie uns zu jeder Tages- und Nachtzeit telefonisch erreichen.

„Wer alleine arbeitet addiert, wer zusammenarbeitet multipliziert“

Am Montag, den 28.09.2015, stand ein Seminar für Auszubildende, Neu- und Quereinsteiger beim Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (vnw) an. Es sollte Kenntnis darüber vermittelt werden, was Genossenschaften sind und ob sie Vorteile gegenüber anderen Wohnungsanbietern haben.

Nach einer kurzen Einführung durch die Referentin, Frau Dr. Iris Beuerle, haben wir Teilnehmer grundlegende Informationen über Genossenschaften erhalten. In Deutschland gibt es circa 7.500 Genossenschaften, wovon allein 2.000 zu den Wohnungs-genossenschaften zählen. Alle zusammen verwalten ungefähr 2 Millionen Wohnungen und verzeichnen 2,8 Millionen Mitglieder.

Doch woher stammt die Idee der Genossenschaft?
Zusammen ist mehr möglich als alleine – nach diesem Prinzip werden Genossenschaften gegründet, zum Zweck der Selbsthilfe. Mitglieder in Genossenschaften werden stärker in Entscheidungen eingebunden. Sie haben die Möglichkeit, aktiv an der Unternehmensgestaltung teilzunehmen und mehr zu sein, als nur „einer von vielen".

Nach den vielen theoretischen Informationen galt es nun, selbst aktiv zu werden. Wir wurden in kleine Gruppen eingeteilt und sollten uns der Frage der Mitglieder widmen. Wer sind unsere Zielgruppen und wie können wir jedes einzelne Mitglied fördern? Denn darum geht es in Genossenschaften – um die Förderung der Mitglieder. Die Genossenschaft fördert ihre Mitglieder indem sie beispielsweise Aufzüge für Senioren baut, Tanzgruppen für Kinder anbietet oder zum wöchentlichen Stricken für Senioren einlädt. Im Gegenzug beteiligen sich die Mitglieder durch Geschäftsanteile an der Genossenschaft und tragen so zur Eigenfinanzierung bei. Dabei geht es nicht um die Maximierung des Gewinns, sondern um Förderung und Stärkung des Einzelnen.
Unsere Gruppenarbeiten wurden im Plenum besprochen und diskutiert, zusammen haben wir überlegt, welche Mitglieder welche Förderung benötigen und festgestellt, dass auch jede Genossenschaft andere Schwerpunkte und Ansätze hat.

Anschließend wurden die einzelnen Organe einer Genossenschaft besprochen und welche Aufgabe dabei auch die Mitglieder haben. Jeder hat bei Mitglieder- oder Vertreterversammlungen die Möglichkeit, durch seine Stimme aktiv zu entscheiden und seine Meinung zu äußern und zu vertreten. Es herrscht nicht nur Gleichbehandlung innerhalb der Mitgliedschaft, die unabhängig von der Höhe der Genossenschaftsanteile ist, sondern auch zwischen den Mitgliedern und den einzelnen Organen.

Nachdem wir nun erfahren haben, welche Merkmale eine Genossenschaft auszeichnen, stand die nächste Gruppenarbeit an. Unsere Aufgabe war es, aufzuzeigen, worin die Unterschiede zu anderen Wohnungsanbietern liegen. Dabei ist ein großer Vorteil der Genossenschaften die Orientierung am Vorteil des Mitglieds, welches bei jeder Entscheidung im Vordergrund steht. Das lebenslange Nutzungsrecht ist dabei nicht unerheblich. Wer sich als Mitglied „nichts zu Schulden kommen lässt", hat die Möglichkeit, ein Leben lang in der Wohnung einer Wohnungsgenossenschaft zu leben. Die Mitglieder werden in jeder Lebenslage unterstützt und gefördert, je nach dem in welcher Lebensphase sie sich grade befinden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Frau Dr. Iris Beuerle das Seminar interessant und sehr informativ gestaltet hat. Durch sinnvoll geplante Arbeitsphasen und Pausen konnten wir uns gut konzentrieren und dem Inhalt aufmerksam folgen. Das Seminar ist empfehlenswert für Auszubildende im 1. Lehrjahr und Quereinsteiger, die erst vor kurzem in das Berufsleben gestartet sind. Auch nach dem Seminar wurden wir mit Material versorgt, um das Gelernte zu vertiefen.

Leah Fels

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